Bei seiner ersten Pressekonferenz als designiertes Stadtoberhaupt vor den örtlichen Medien behielt Jaroschuk allerdings noch für sich, was genau er umbesetzen und neu strukturieren will.
„Fest steht, es muss und wird sich vieles ändern. Aber ich bin sicher, das geht reibungslos vor sich", so Jaroschuk. Manches darf auch bleiben, wie es ist: Einen Umbau des Büros seines Amtsvorgängers Juri Sawenko, in das er in den nächsten Tagen einziehen will, plant Jaroschuk zumindest vorerst nicht.
„Du musst, dann soll es so sein“ „Ehrlich gesagt habe ich nie davon geträumt, Bürgermeister dieser Stadt zu werden", sagte der Unternehmer, als Besitzer einer Baumarktkette und Vorsitzender des Stadtrats in den letzten Jahren zu einer der wirtschaftlich wie politisch einflussreichsten und wohlhabendsten Personen Kaliningrads aufgestiegen. „Mir war und ist klar, das ist ein harter Job, der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber ich bin Parteimensch. Man sagte mir: Du musst. Als hab ich gesagt: Dann soll es so sein."
Der neue Bürgermeister wird sich die Arbeit künftig mit einem per Zweijahres-Vertrag als Verwaltungschef angestellten City-Manager teilen. Derzeit werde die öffentliche Ausschreibung dieses Postens vorbereitet und voraussichtlich in etwa drei Wochen beginnen, sagte Jaroschuk.
Kein schlechter Kandidat „Bewerber wird es wahrscheinlich nicht wenige geben, aber die Kriterien der Auswahl sind streng. Kandidaten müssen neben einer Hochschulbildung auch eine mindestens dreijährige Erfahrungen in leitender Verwaltungsarbeit nachweisen."
Auf Gerüchte angesprochen, dass der derzeitige Wirtschaftsminister der Regionalregierung, Felix Lapin, auf den Posten des City-Mangers wechseln könnte, meinte Jaroschuk: „Kein schlechter Kandidat, meiner Meinung nach."
(tp/.rufo)
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