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Donnerstag, 02.10.2008
Baubeginn für Formel-1-Ring vor den Toren Moskaus
Moskau. Start frei für die Formel 1 in Russland? Der Grundstein für eine Grand-Prix-Piste wurde am Mittwoch gelegt. Mit dabei war Formel-1-Pilot David Coulthard. Deutsche und Österreicher sind am Projekt beteiligt.
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Vier Kilometer lang soll sie sein, die Spitzengeschwindigkeit der Rennwagen dürfte bei über 300 km/h liegen. Ungefähr 80 Kilometer westlich von Moskau im Kreis Wolokolamsk ist der Startschuss für den Bau der Rennpiste gefallen.
Strecke prinzipiell tauglich für die Formel 1 „Drei Jahre haben die Vorbereitungen dazu gedauert“, erinnert sich der mit den Planungen beauftragte deutsche F1-Architekt Herrmann Tilke. 2010 soll sie in Betrieb gehen. „Die Strecke ist dann Formel-1-tauglich“, bestätigt Tilke Russland-Aktuell.
Der Motorsportkomplex soll bis zu 100.000 Besuchern Platz bieten. Die Investitionen betragen 165 Millionen Euro. Privatinvestoren haben das nötige Geld beigesteuert. Die Bauarbeiten werden u.a. vom Baukonzern Strabag durchgeführt, bestätigte der Pressesprecher des Baukonzerns, Andrej Stepanow.
Ein Österreicher leitet das Projekt Doch ob auf dem Moscow Raceway tatsächlich einst die Erben von Michail Schumacher und Niki Lauda ihre Runden drehen werden, steht noch in den Sternen. Immerhin, General-Manager der Strecke ist der Österreicher Hans Geist.
Geist hat bereits Erfahrung mit dem Betrieb von Rennstrecken. Der Unternehmer aus dem Waldviertel hat schon die Pisten in Spielberg (Österreich) und Manama (Bahrein) geführt. Gute Beziehungen zu Formel-1-Chef Bernie Ecclestone soll Geist auch haben.
Aber selbst wenn es nicht klappt mit dem Formel-1-Zirkus: Die Rennstrecke wird auf jeden Fall Verwendung finden. Neben Tourenwagen-Rennen soll die Piste auch für Werbeveran-staltungen zahlungskräftiger Kunden genutzt werden.
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