Etwa 1.500 Besucher, die wohl an die 20.000 Euro für gute Zwecke hinterließen: der Andrang war groß, als sich am Samstag um 14:00 die Schulräume auch für alle Besucher öffneten - für Kontaktpflege, Smalltalk und Weihnachtseinkauf.
Und mancher Moskauer Deutsche nutzte die Gelegenheit, seinen russischen Freunden vorzuführen, was Advent in Deutschland ausmacht – allerdings ohne den deutschlandüblichen Hauch von Hektik und Konsumrausch.
Gut Ding will Weile haben, deshalb war schon sechs Wochen vor dem Weihnachtsbasar von den Schülern sehr viel gebastelt, geübt, geprobt und gebacken worden – natürlich unter Anleitung des Lehrkörpers. Den Besuchern des Weihnachtsbasars stiegen dann auch bereits beim Betreten des Foyers weihnachtliche Düfte in die Nase.
Von Adventskränzen, Weihnachtsbaumschmuck, Büchern, Pfefferkuchenherzen, Weihnachtsstollen, Adventskalendern und Tischdeckchen über kulinarische Leckerbissen bis hin zu Weinspezialitäten aus deutschem Lande reichte die Palette des Kaufbaren an den Ständen – alles für einen guten Zweck.
Irene Engel, Michael Schultze und Mark Nessbach vom Rotary-Club Humboldt Moskau brachte kubikmeterweise Weihnachtsstollen unters Volk; Moskau-Oldtimer Joerg Wilkening bot beste Pfälzer Weine; Spiegelkorrespondent Matthias Schepp verkaufte seine neue „Gebrauchsanweisung für Moskau“; am Russland-Aktuell-Stand war der neue Marco-Polo Moskau-Führer von Gisbert Mrozek zu erwerben.
Wer sich von dem Getümmel erholen wollte, konnte dies bei weihnachtlichen Getränken und Speisen, die im ganzen Hause angeboten wurden.
So wurden Klassenräume zur Hollywood-Cocktailbar, zum Cafe oder zu einer Waffelbäckerei. Auf dem Schulhof war wieder ein Grillhäuschen aufgebaut.
Zu einem der Höhepunkte zählte der Auftritt der Schülerband. Obwohl sie erst wenige Woche in ihrer Besetzung zusammen spielt, waren alle Gäste von dem Auftritt begeistert und honorierten das mit lautem Beifall.
Die Einnahmen aus dem Verkauf der Geschenke und Getränke, Verzehr und Spenden waren am Montag noch nicht ganz ausgezählt.
Mit den Zahlen rechnet die Schulleitung erst am Dienstag. Auf dem Weihnachts-basar 2007 waren etwa 18.000 Euro eingenommen worden. Gefördert werden u.a. ein Kinderkrankenhaus, ein Kindersana-torium und die Organisation "Nastjenka", die krebskranken Kindern hilft.
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