Den Beamten war ein Geländewagen mit „unadäquater Fahrweise“ aufgefallen. Nach Angaben aus der Polizei wurde der Fahrer zunächst zum Stoppen aufgefordert, doch vergebens: Das Auto fuhr weiter – und versuchte mit hoher Geschwindigkeit zu entkommen.
Fahrer und Beifahrerin wechselten die Plätze Nach einer zehnminütigen Verfolgung stoppte der Geländewagen unvermittelt am Straßenrand, berichtet RBK. Die herbeieilenden Beamten sahen, wie eine junge Frau eilig versuchte, auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen.
Bei dem Fahrer, der das Auto zuvor gesteuert habe, handele es sich um den Zenit-Spieler Alexej Ionow. Beide Personen seien betrunken gewesen.
Andere Version: Nur sehr kurze Verfolgung, kein Fahrertausch Fontanka.ru bringt unter Verweis auf eine Pressesprecherin der Verkehrspolizei eine andere Darstellung des Vorfalls: Demnach sei gegen 3.30 Uhr auf der Italianskaja Uliza im Stadtzentrum ein Infiniti gestoppt worden, der von einer sichtlich alkoholisierten Frau gesteuert wurde.
Während die Beamten mit der Fahrerin das Protokoll erstellten, sei Ionow aus dem Auto gestiegen, hätte sich auf den Fahrersitz gesetzt und sei davon gefahren.
Die Beamten hätten den Wagen verfolgt und auf dem nahen Manege-Platz gestoppt. Daraufhin hätten sie sich von den Fußballprofi Beleidigungen anhören müssen. Ionow wurde festgenommen und ins nächste Polizeirevier gebracht.
Ionow hatte frei - und feierte über Gebühr Ionow hatte gestern nicht an dem für seinen Club siegreichen Heimspiel in der Champions League gegen Schachtjor Donezk teilgenommen – aber den 1:0-Sieg offenbar extensiv gefeiert.
Sein Club teilte unterdessen mit, dass er den schon mehrfach auffällig gewordenen Spieler nun faktisch „unter Quarantäne“ stellen werde. Ionow müsse bis zum Saisonende auf dem Clubgelände wohnen.
Zenit will den Sünder kasernieren - oder feuern
„Wenn diese Maßnahme keinen Erfolg hat und der Spieler auch weiterhin gegen die Vereinsdisziplin verstößt, dann schließt der FC Zenit nicht aus, dass er den Vertrag mit ihm einseitig kündigt“, erklärte der Fußballverein. Zenit bedauerte, dass Ionows Verhalten „das Image des Clubs und des Fußballs insgesamt“ diskreditiere.
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